Der Musiker und Komponist
Knuth Jerxsen

Knuth Jerxsen studierte Perkussion am Conservatorium in Hilversum. Er ist als Perkussionist, Komponist und Produzent tätig und hat schon für zahlreiche Tanztheaterproduktionen – u.a. Choreographisches Theater Bonn, Theater Kassel, Comedia Colonia, Dt. Oper am Rhein – Musik geschaffen.


Interview mit Knut Jerxsen
von Heinz Kronberger, 'drums & percussion'

Knuth Jerxsen lebt und arbeitet in Köln, wenn er nicht gerade für irgendeinen Job durch die Lande reist. Als Mitinhaber eines Studios versucht er sich auch als Produzent und erwies sich im Interview als sehr flexibler Musiker. Da Knuth immer wieder gefragt wurde, ob er nicht etwas Musik abliefern könne für dieses oder jenes Projekt und Studiozeiten in Deutschland generell doch sehr teuer sind, stand die Eröffnung eines eigenen Studios immer mehr im Vordergrund. Gemeinsam mit seinem Partner Greg Zimmermann machte er sich auf die Suche nach den passenden Räumlichkeiten, man schmiß das vorhandene Equipment zusammen, ergänzte es und ist nun stolzer Besitzer eines Studios. Das bietet zudem noch reichlich Ausbaumöglichkeiten, ist zur Zeit der Mittelpunkt für beide und die Anlaufstelle schlechthin für Knuth Jerxsen. "Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit und bis jetzt habe ich diesen Schritt noch nicht bereut. Wir liefern (kleine) Soundtracks/files ab, welche wir selbst erstellen, sowie Musik für die diversen (Tanzprojekte) Auftraggeber." Aber auch Videos werden vertont und Percussion- und Sound-Design finden hier eine geniale Verbindung. Knuth ist somit nicht mehr gezwungen, seinen kompletten Fuhrpark von A nach B zu transportieren, sondern kann einfach und in Ruhe bei sich im Hause produzieren und entsprechende Qualität abliefern.
Komponierst du für solche Zwecke auch, schreibst eigene Musik für die unterschiedlichen Anforderungen?














"Ja, in Anführungszeichen. Ich bin z.B. über einen Bekannten in ein Theaterprojekt geraten, wo ich der musikalische Leiter bin. Aber man muß hier dazusagen, daß diese Musik sehr trommellastig war und mir dies daher leicht gefallen ist. Ansonsten versuche ich immer, einen Partner aufzutreiben, dem diese Materie besser liegt und mit dem ich mich positiv ergänzen kann. Dann kann ich meine ganze Konzentration auf die Percussion, Sounds und Atmosphäre der jeweiligen Musik legen - und das funktioniert immer noch am besten. Zur Umsetzung bevorzugte ich sowohl die unterschiedlichsten akustischen Instrumente sowie in letzter Zeit immer mehr Elektronik. Ich verfremde gerne akustische Sounds und die Elektronik macht einen flexibler bei der Arbeit. Du speicherst alles auf der Festplatte eines Rechners ab und kannst die Sache dann sehr relaxt in Ruhe angehen. Zudem kann man so sehr schnell auf entsprechende Anfragen eingehen und z.B. Samples kombinieren, neue Sounds kreieren, ohne wieder mit der ganzen akustischen Geschichte im Aufnahmeraum zu stehen und zu überlegen, wie setze ich jetzt was um. Ich würde jedoch nie der Elektronik bei Gigs den Vorzug geben. Da benutze ich dann schon noch die Kombination aus akustischen Percussion- Instrumenten und Samplern, Pads etc. Das würde sonst den Spaßfaktor aus der Sache nehmen."

Du arbeitest ja viel für Tanztheater und entsprechende moderne Tanz- und Theaterprojekte. Gibt es da musikalische, rhythmische oder klangliche Vorgaben?













"Das kommt auf die jeweiligen Regisseure oder Choreographen an, die diese Projekte leiten. Als ich am Theater in Bonn gearbeitet habe, für 'Judith' und 'Esther', wie diese Tanzprojekte hießen, war es so, dass der Regisseur schon sehr konkrete Vorstellungen hatte von dem, was musikalisch und percussiv da ablaufen sollte. Da setzt man sich dann im Vorfeld zusammen und überlegt, wie man was umsetzen kann - und das wird dann bei den Proben erarbeitet. Bei diesem modernen Tanztheater war es z.B. so, dass jeder Tänzer auch ein oder mehrere Instrumente bediente. Dazu habe ich dann im Vorfeld Workshops mit den Tänzern absolviert, um sie an die unterschiedlichen Techniken heranzuführen. Bonn war ja noch recht archaisch mit kleiner Band und diversen Einspielungen vom Band. Es gibt da auch größere Projekte, die einen schon recht intensiv fordern.
Und dann gibt es natürlich auch die komplett konträre Seite. Das heißt es dann einfach 'mach mal', was natürlich für einen Musiker immer eine tolle Herausforderung ist. Dann schaut man sich an, was die Tänzer absolvieren und versucht, das in Sounds und Musik umzusetzen.
Später gibt es dann intensive Gespräche mit allen, um aus den improvisierten Teilen ein festes Konzept für die Vorstellungen zu formen. Ich mag eigentlich beide Wege und kann hier nicht einer Sache den Vorrang geben. "

Aber ein grundlegendes Interesse an modernem Tanz, Ballett usw. sollte schon vorhanden sein?














"Auf jeden Fall. Ich habe schon recht früh in dieser Sparte Fuß gefasst und gemeinsam mit 'Paul Haze' Tanzworkshops gemacht. Ich war für die Rhythmik zuständig und er für die Bewegung. Da bin ich dann eigentlich auch hängen geblieben und habe mich in gewisser Weise spezialisiert. Ich kenne die ganzen Fachbegriffe und kann dem Tanz so auch folgen, ohne zu sehen, was geschieht - ich höre ja die Vorgaben. Ich habe mich über die Jahre in dieses Metier richtig tief eingearbeitet und auch die unterschiedlichen Kulturen zu diesem Zweck genauer studiert. Insbesondere in vielen afrikanischen Kulturen gibt es überhaupt keine Trennung zwischen Musik und Tanz. Häufig gibt es dafür gar nur einen Begriff und ein Wort. Will man also dort ein entsprechendes Instrument erlernen, ist man gezwungen, die Tanzschritte ebenfalls zu übernehmen. Eigentlich macht das ja auch Sinn, da man Musik spielt, um Leute zum Tanz, zur Bewegung zu animieren. Und Percussion ist ja auch eine Form von Tanz, dem Tanz der Hände eben. Je nachdem, wie genau man sich einen Percussionisten betrachtet, kann man in seiner Technik auch eine Art Choreographie entdecken. Somit ist die Percussion und der Tanz sehr ursprünglich miteinander verbunden. Wenn man hier seine Kenntnisse vertieft, kommt man ganz schnell zu den Wurzeln von Musik und Tanz - und das hat mich eben schon immer fasziniert."

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Du bist aber seit geraumer Zeit auch an der Hochschule mit Tänzern beschäftigt, soviel ich weiß?






"Genau, da bin ich jetzt seit zwei/drei Jahren. Dadurch hat sich auch ergeben, dass ich Rhythmik-Workshops für Tänzer mache, (was eine sehr gefragte Sache ist.) Interessanterweise ist es so, dass viele Tänzer ein rhythmisches Problem haben. Daran arbeite ich dann mit ihnen. Man spricht über Zählzeiten, Taktarten und Auffassungen. Mit Hilfe von einfachen Percussion-Instrumenten werden rhythmische Probleme erläutert und somit das Gefühl für Rhythmik bei dem jeweiligen Tänzer vertieft. Eine Zusammenarbeit mit Choreographen gibt es da auch und die beinhaltet ähnliche Themen, unterstützt deren Arbeit."

Ein Problem, das bei vielen Tänzern auftaucht?








"Ja, da sie ja recht multi-funktionell arbeiten müssen, Bewegungen und Rhythmik koordinieren, was ja auch vielen Musikern nicht leicht fällt. Es ist eben eine Form von Unabhängigkeit, die erreicht werden sollte. Insbesondere bei moderner Klassik ist es häufig schwer, Orientierungspunkte zu erkennen, wo jetzt die Eins ist usw. Dann muß man sich an Phrasen orientieren und rhythmisch einfach sicher sein und unabhängig, den Beat im Kopf haben. Als Musiker sollte man durchaus auch mal den Tanz versuchen, das eröffnet neue Horizonte. Man spürt sehr schnell, dass man hängt und wie schwierig die Kombination von Musik und Tanz manchmal schon bei einfachen Schrittkombinationen sein kann."

Wie kommt man denn überhaupt auf die Idee, so etwas zu seinem Beruf zu machen ? Wie wird man Percussionist, und warum ?













"Ich bin familiär vorbelastet, da mein Vater (Winni Jerxsen) ebenfalls Musiker ist. Er hat schon recht früh versucht, mich z.B. ans Klavier heranzuführen, was mir jedoch nicht lag. Ich war eher der Typ, der auf allem herumgeklopft hat. Irgendwann sind mir dann ein paar Bongos untergekommen und von Freunden der Spruch, dass ich mit Congas in ihrer Band mitmischen könnte. Die hat mein Vater mir dann besorgt und das war sozusagen der Einstieg. Ohne Ahnung, ohne Vorkenntnisse - einfach so, ein Sprung ins kalte Wasser. Mein 'Dad' hat dann dafür gesorgt, dass ich direkt etwas Unterricht hatte und mit Wolfgang Engel einen Kollegen engagiert, der auch bei der Big Band der Bundeswehr war, als Percussionist. Der hat mir dann die Grundtechniken gezeigt, mir Tipps gegeben - und so ging das los. Dann hörte ich von Studienmöglichkeiten in Holland, habe in Hilversum, Arnheim und Rotterdam studiert, u.a. bei Martin Verdonk - und somit meine Kenntnisse erweitert. Ein fleißiger Student war ich jedoch nie, da ich zu der Zeit bereits viel in Bands gespielt habe und die Motivation beim Studium nach den ersten beiden Jahren stark nach ließ. Die Musik hatte mich als Spätzünder jetzt gepackt und durch meinen Vater kam ich noch bei diversen Produktionen unter, so dass ich über eine Weiterführung und reguläre Beendigung des Studiums nie nachdachte. Ich habe gespielt, konnte davon leben - und das hat mir erstmal gereicht."

Wo waren denn deine Orientierungspunkte als Autodidakt zu Anfang?






"Einfach bei der Musik, die ich hörte. Ich habe versucht, diese Sounds zu kopieren, mich so auch viel mit Stimmungen befasst .Ich habe viele Workshops besucht in und um Köln. Ob brasilianisch oder afrikanisch, da war alles dabei. Später hatte ich auch Gelegenheit, viele dieser Länder zu besuchen, sei es nun mit einer Band oder als interessierter Tourist. Aber ich habe nie versucht, all diese Stilistiken wirklich authentisch zu spielen. Ich habe immer nur das rausgezogen, was mich faszinierte, was ich gerade brauchen konnte - und bin so hoffentlich flexibel geblieben, vielseitig und offen für alles."

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Somit hattest du auch nie Probleme, an Jobs zu kommen?















"Wem immer sei Dank: nicht so oft !!!
Zu Anfang habe ich in Fusion, Rock und Jazz-Bands gespielt. Da waren Musiker der BW-Big Band dabei oder auch Studienkollegen aus Holland. Dann bin ich für ein knappes Jahr bei einer Agentur gelandet, die Musiker an alle möglichen Künstler vermittelte. Das waren in der Hauptsache ehemals populäre Künstler, wie beispielsweise Fifth Dimension, die dann mit einer zusammengewürfelten Truppe ihre Bäder- und Kurhaus-Tourneen durchzogen. Da gab es dann immer die Noten zu den alten Hits, z.B. mit amerikanischem Arrangement, ohne Proben und mit wenig Gage. Aber man hat viel gelernt in der Zeit... und ein gutes Training absolvieren können.
Mein Vater hat ja mit der Big Band auch viel kommerzielle Musik gespielt und dadurch hatte ich bereits einen guten Einblick in diese Art von Musik. Ich habe Musik nie in Sparten wie gut und schlecht aufgeteilt. Eine Schlagerplatte kann durchaus ein höheres Niveau besitzen als eine Fusionband, die eine x-te Kopie abliefert, rein musikalisch gesehen. Ich habe Musik immer zum lernen genutzt - und das kann man in allen Kategorien. Daher spiele ich genauso gerne einen Galajob wie einen Latin-Clubgig oder mit einem DJ. Wenn man dann noch den Luxus genießt, sich seine Jobs aussuchen zu können, ist das schon toll - und das konnte ich in den letzten Jahren immer öfter für mich persönlich erreichen."

Wie ist denn das Kölner Umfeld momentan für einen Percussionisten : bietet es genügend Arbeit für dich und deine zahlreichen Kollegen?









" Für viele Percussionisten zählt leider immer noch der Spruch 'Last to be hired, first to be fired'. Es gibt jedoch genügend Tourneejobs, Bands und Projekte, wo man sich Percussion als Zusatz gönnt. Auch Studioproduktionen kommen wieder häufiger auf uns zurück und man hat gemerkt, dass ein paar Shaker und etwas 'Getrommel' (meistens !) schneller gespielt als programmiert sind. Aber das zieht sich noch etwas. Da habe ich jetzt den Vorteil des eigenen Studios, wo ich gute Beispiele abliefern kann, wie es klingen könnte. Man muß jedoch meist sehr flexibel sein, möglichst vielfältig, was Sounds betrifft und schnell in der Auffassungsgabe. Wenn einer Shaker, Tambourine und Triangel verlangt, kann es dennoch immer noch bei Bata und Udu enden. Daher habe ich häufig das komplette Besteck dabei, um immer entsprechend reagieren zu können. Ich denke es gibt viele Nischen in die man schlüpfen kann und so hat hoffentlich jeder der 'Kölner Trommel-Bande' genug zu tun."

Hast du noch eigene Projekte, an denen du arbeitest?













"Was Instrumente betrifft, habe ich Freunde in der Schreiner- und Schlosserbranche, die mir hin und wieder Ideen verwirklichen. Da ich ja auch häufig für Industrie-Events engagiert werde, bei denen ein Auto oder irgendetwas anderes promotet wird, muß ich in der Sparte kreativ sein, um bestehen zu können. Da reicht es nicht, sich mit Congas hinzusetzen und etwas kubanisches Feeling zu verbreiten. Da geht es nicht nur um Musik, sondern um Marketing, Show, Aufmerksamkeit usw. - und das setze ich gerne kreativ um, in Form von passendem Instrumentarium, Stücken, etc. Für diese Zwecke entsteht gerade eine CD-ROM/ DVD.
Es gibt musikalisch noch mehr unterschiedliche Bezugspunkte.Ich habe bei 'Tabaluga' gespielt, mit 'Beats and Noises' ein Gemeinschafts-Projekt mit Roland Peil aus der Wiege gehoben, spiele in der marchingband 'TOHUWABOHU' uvm. Was Beats and Noises betrifft, so ist das eine recht lockere Gemeinschaft von Percussionisten, Trommlern und Steptänzern. Es gibt verschiedene Besetzungen und man ist eigentlich nicht festgelegt auf eine bestimmte Performance, sondern passt sich den Gegebenheiten an. Eine sehr kreative Geschichte. Aktuell das 'RAWCHESTRA' = DJ + live Musiker!!!"

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Ist ein Musical mit täglich identischem Programm nicht auf Dauer langweilig für einen kreativen Kopf wie dich?








"Ich denke, Tabaluga war da eine wirkliche Ausnahme, da wir uns voll einbringen konnten und (!) nicht im Keller, sondern auf der Bühne saßen. (Der Austausch, die ständige Erneuerung war von Produzentenseite 'Bertram Engel u. Karl Carlton' ausdrücklich erwünscht) Zudem habe ich mir den Job geteilt mit Martin Hesselbach und wir hatten Subs, so daß ich nicht täglich spielen mußte und immer mehr oder weniger frisch war,.... Ich habe über Martin ja auch bei anderen Musicals reingerochen, aber das war nicht mein Ding. Abgeschottet in einem Container die Musik abzuliefern, eine Art Dienstleistung zu erbringen, ohne die Publikumsenergie zu spüren - das liegt mir nicht. Da verzichte ich gerne auf das geregeltes Einkommen, was ja auch nicht ganz so lukrativ ist, und gehe meinen eigenen Dingen nach."

Was steht denn für dich als nächstes an?










"Viele leider noch nicht spruchreife Dinge (z.B. diverse Band und Konzertanfragen) sowie einige CDs (!),zu denen ich noch Percussion-Tracks aufnehmen und Musiken vorbereiten muß. Das Projekt 'In Touch' mit einer Einladung zu einem Festival in Thailand und der Hoffnung, dass die Platten-Firma mitspielt und wir im Anschluß noch einige Konzerte spielen können. Dann gibt es mit 'String-It' eine Band mit Percussion, Gitarre und Streichern, rein akustisch umgesetzt und sehr interessant. Da stehen noch Aufnahmen an hier im Studio und dann gibt es diverse Workshops, über die wir vorhin bereits gesprochen haben. Die Band 'DubbleU;M;Jai' mit Loy Wesselburg, Finn Martin und mir (J) soll und wird mehr spielen und es kommen noch workshops und clinics hinzu. Projekte mit Roland Peil scheitern momentan an unseren Terminplänen, aber da bin ich guter Dinge, dass wir wieder zusammen kommen in den nächsten Monaten."

Wenn man Percussionisten 'live' auf der Bühne sieht, ist es häufig so, dass man jemanden schwer arbeiten sieht, aber kaum hört. Ist das nicht manchmal ganz schön frustig?








"Das ist leider sehr grausam, aber entspricht häufig der Realität. Viele Tontechniker können das live nicht umsetzen, weil sie die Percussion nicht wirklich unterbringen können. Wenn man dann etwas jongliert oder kleine Tricks auf der Bühne drauf hat, unterhält man wenigstens optisch das Publikum. Man braucht einfach ein gutes Verhältnis zum Mixer und muß dafür kämpfen, gehört zu werden. Ein guter Monitor ist da z.B. auch sehr hilfreich und In-Ear Monitoring gibt dir zumindest als Percussionist ein gutes Gefühl, (da du dich hörst, was natürlich nicht Garant dafür ist, das man das auch draußen hört/tut). Bei Tabaluga hat es ja auch gut funktioniert, allerdings mit langer Vorbereitungszeit und guten Tonkollegen!!!. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass der Einsatz von Elektronik da sehr hilfreich sein kann, da die sich immer gut durchsetzt. Aber darum alleine geht es ja nicht. Als Percussionist ist das sicherlich ein Thema, was viele betrifft und noch einiger Aufarbeitung bedarf."

Hast du Tipps für den Nachwuchs?









"Man sollte darauf achten, eine gute Basis zu erhalten. Möglichst Unterricht nehmen, die unterschiedlichen Stilistiken erlernen und offen bleiben für alles. Leider gibt es noch immer nicht viele Möglichkeiten, in Deutschland ein gutes Studium zu absolvieren, so dass der Gang nach Holland immer noch das Beste ist, wenn die Studiengänge mit Jose Cortijo, oder anderen Kollegen bei uns belegt sind. Es gibt auch genügend Workshops, die man besuchen kann - und wenn es die Finanzen erlauben, sollte man in Länder wie Kuba, Afrika , Brasilien usw. reisen und vor Ort die Musik studieren. Ich denke, dass in Deutschland noch großer Handlungsbedarf in dieser Richtung besteht und man noch nicht erkannt hat, wie hoch der Stellenwert von der Percussion in unseren Landen überhaupt ist."

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Spielt das Internet da auch eine Rolle ?








"Klar, ich nutze es ja nicht nur, um mich und die 'Trommelei' zu präsentieren, sondern auch zum Austausch mit anderen Musikern, weltweit. Es gibt virtuelle Studios, die Möglichkeit, sich gegenseitig Soundfiles zu schicken und so manche CD wird auf diese Art und Weise rund um den Globus produziert. Außerdem kann man sich hier bestens informieren über Gott/Götter und die/ihre Welt/en und natürlich die Percussion schlechthin. Daher ist das Internet ein sehr positives Hilfsmittel, um möglichst schnell und effektiv arbeiten zu können. Hier gibt es auch die Möglichkeit, sich über andere Percussionisten und deren Musik zu informieren, da fast jeder heute eine Homepage hat - und so erhält man neue Ideen. Vinx war da ein positives Beispiele, was man als kreativer Percussionist alles erreichen kann."
Equipment Knuth Jerxsen

Meinl Percussion, Meinl Effekt Cymbals, Anatolien-Becken, Schlagwerk Percussion, Roland Elektronik, Pete Engelhardt Effekt Instrumente, hearsafe inearmonitoring station und vieles, was sich über die Jahre angesammelt hat und auf irgendeine Form einsetzbar erschien.
weitere Infos unter

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www.beatsandnoises.de
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